Neue Wasserquellensichern Versorgung

Historisches geschieht auf der Windischen Höhe. Derzeit werden zwei weitere Quellen erschlossen, die Villach, Paternion und Weißenstein mit Trinkwasser versorgen können.

Wir Villacher:innen können uns auf eine sichere und qualitativ hochwertige Trinkwasserversorgung verlassen. 80 Prozent des Trinkwassers kommen vom Dobratsch, 20 Prozent aus der Urlaken. Für alle Fälle steht der Notwasserbrunnen St. Magdalen zur Verfügung. Um noch breiter abgesichert zu sein, besteht bei Bedarf künftig die Möglichkeit, die Wasserversorgung aus der Koschierquelle und der bereits erschlossenen Messnerquelle zu unterstützen.

Wasserverband gegründet

Möglich macht dies der mit Paternion und Weißenstein gegründete Gemeindewasserversorgungsverband Unteres Drautal. „Interkommunale Zusammenarbeit ist das Um und Auf, auch bei der Wasserversorgung. Wir können künftig Trinkwasser aus den Quellen im Bereich der Windischen Höhe beziehen. Weißenstein und Paternion können bei Bedarf mit Trinkwasser aus Villach versorgt werden“, sagt Bürgermeister Günther Albel. Seine Bürgermeisterkollegen aus Paternion und Weißenstein, Manuel Müller und Harald Haberle, heben die Wichtigkeit der Zusammenarbeit ebenso hervor. Das Land unterstützt: „Es erfolgt eine langfristige Sicherstellung einer zuverlässigen Wasserversorgung, wesentlich für die Region, da Wasser das ʼGold des dritten Jahrtausends‘ ist“, sagt Landes-Wasserreferent Daniel Fellner.

Erste Bauphase gestartet

Derzeit wird auf der Windischen Höhe an der Erschließung des Quellgebiets gearbeitet. Im Herbst startet der Bau eines Hochbehälters und eines Trinkwasserkraftwerks. Insgesamt sind acht Bauabschnitte vorgesehen. „Die Vernetzung der drei Gemeindewasserversorgungsanlagen soll laut aktuellem Stand bis 2028 erfolgen“, sagt Villachs Wasserreferent Stadtrat Erwin Baumann. Investiert werden 20 Millionen Euro. Das Projekt ist Teil der „Wasserschiene Kärnten“, mit dem Ziel den Zentralraum langfristig mit Trinkwasser zu versorgen. Villach gründete hierzu mit Klagenfurt, St. Veit und Feldkirchen den „Wasserverband Kärnten“.

Quelle: Villach Stadtzeitung Ausgabe 08 / 2025

Erwin Baumann

Team freiheitliche Villach

Mit Sicherheit für Villach

Ohne Wenn und Aber