Schlossgasse: Baubeginn für neue geförderte Wohnungen in Villach
Seit einigen Tagen rollen die Bagger: In der Schlossgasse, schräg gegenüber der Villacher Eishalle, errichtet der gemeinnützige Bauträger „meine Heimat“ zwölf neue geförderte Wohnungen.
Die einzelnen Einheiten werden 55 bis 62 Quadratmeter groß sein und entweder über eine Terrasse oder einen Balkon verfügen. Das Gebäude wird barrierefrei errichtet. Die Bauzeit wird rund eineinhalb Jahre betragen.
Günstiges Grundstück
Das Projekt wird möglich, weil die Stadt Villach ein Grundstück mittels eines günstigen Baurechtszinssatzes zur Verfügung stellt. Zusätzlich unterstützt das Land Kärnten den Neubau mit Wohnbauförderungsmitteln. Das Vorhaben kommt beinahe ohne zusätzliche Bodenversiegelung aus, da es anstelle eines baufälligen Hauses errichtet wird, das abgerissen werden muss.
Aber nicht nur in der Schlossgasse werden neue geförderte Wohnungen errichtet: Auch in den Stadtteilen St. Magdalen (35 Wohnungen), Maria Gail (24), Völkendorf (24) und Neue Heimat (rund 70 neue Wohnungen) wurde beziehungsweise wird von gemeinnützigen, also nicht gewinnorientierten Bauträgern zusätzlicher Wohnraum mit niedrigeren Mieten als auf dem Privatmarkt geschaffen.
Die Ermöglichung solcher Projekte ist eines der zentralen Themen der Villacher Stadtpolitik, wie Wohnungsreferent Stadtrat Erwin Baumann stets betont.
Quelle: Villach Stadtzeitung Ausgabe 06 / 2026
Foto: © Stadt Villach/Kofler