Weltwassertag rückt Gleichberechtigung in den Fokus
Am 22. März ist Weltwassertag und Villach blickt mit dem engagierten Team des Wasserwerks auf das Privileg, Zugang zu sauberem Trinkwasser zu haben. Investitionen und Vorsorge sichern es für künftige Generationen.
Am 22. März wird der Weltwassertag begangen, heuer nach dem Motto „Wo Wasser fließt, wächst Gleichberechtigung“. Die Vereinten Nationen rücken damit den Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Versorgung als grundlegendes Recht für alle Menschen in den Mittelpunkt. Aber besonders Frauen und Mädchen sind weltweit von Wasserknappheit betroffen:
- Mehr als eine Milliarde Frauen haben keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser
- Frauen und Mädchen verbringen täglich rund 250 Millionen Stunden damit, Wasser zu holen
- 380 Millionen Frauen und Mädchen leben in Regionen mit hoher oder kritischer Wasserknappheit – das sind 9,5 Prozent der weltweiten Population
Trotz Fortschritten in den vergangenen Jahrzehnten haben noch immer mehr als zwei Milliarden Menschen keinen sicheren Zugang zu Trinkwasser in unmittelbarer Nähe ihres Wohnorts. Unsichere Versorgung und mangelhafte Hygiene führen weltweit zu schweren gesundheitlichen Folgen. Gleichzeitig zeigt sich: Wenn Frauen gleichberechtigt in Entscheidungen rund um Wasserressourcen eingebunden sind, entstehen nachhaltigere und widerstandsfähigere Versorgungssysteme.
Villach investiert gezielt in sichere Wasserversorgung
Für die Stadt Villach ist der Weltwassertag Anlass, die Bedeutung einer verlässlichen Trinkwasserversorgung hervorzuheben. „Sauberes Trinkwasser aus der Leitung ist keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis kontinuierlicher Investitionen und vorausschauender Planung“, betont Wasserreferent Stadtrat Erwin Baumann. Um die Versorgung langfristig zu sichern, wurden im Vorjahr mehr als zwei Millionen Euro in die Erneuerung und Modernisierung des Trinkwassernetzes investiert. Konkret wurden 170 Laufmeter neue Trinkwasserleitungen errichtet und 1.930 Laufmeter bestehende Leitungen saniert. Zusätzlich mussten im Zuge der ASFINAG-Großbaustelle Unterflurtrasse St. Andrä rund 600 Laufmeter Leitungen verlegt werden.
Diese Maßnahmen sichern die hohe Qualität und Versorgungssicherheit des Villacher Trinkwassers auch für kommende Generationen. „Der Weltwassertag erinnert uns alle daran, dass Wasser weltweit ein kostbares Gut ist und dass verantwortungsvolle Wasserpolitik sowohl global als auch auf lokaler Ebene entscheidend für eine nachhaltige Zukunft bleibt“, betont Stadtrat Baumann.
Das Wasserwerk unterzog sich erst kürzlich wieder einem Audit und bestätigt damit die hohen Standards in Sachen Qualität. „Unser Wasserwerk ist modern, arbeitet Innovativ und zählt zu derzeit zehn zertifizierten Wasserversorgern in Österreich“, betont Wasserreferent Baumann. Dies wird von externen Fachleuten auch regelmäßig in sogenannten Audits überprüft. Die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) hat erst kürzlich mittels langer Checkliste und einem zweitägigen Lokalaugenschein so ein Audit im Wasserwerk Villach gemacht. Fazit: Dem Wasserwerk wird nebst hoher Qualität eine äußerst sorgfältige und transparente Dokumentation, vorbildliche Technik, sehr verantwortungsvolle Betriebsführung und Durchsetzung von innovativen Projekten bescheinigt.
Somit ist auch offiziell bestätigt, dass die hohen Anforderungen an Wasserqualität, Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit unter Einhaltung der Regeln der Technik in Villach vollkommen erfüllt sind. „Dieses erfolgreiche Audit bestätigt, dass unser engagiertes Team im Wasserwerk verantwortungsbewusst mit der wichtigen Ressource Wasser umgeht“, ist Stadtrat Baumann stolz. Das Zertifikat gilt wieder für weitere fünf Jahre.
Mehr Infos:
www.villach.at/wasser
Quelle: villach.at/stadt-erleben/news
Foto: © Erwin Baumann